KinderBilderWelten

Zeichungen von Flüchtlingskindern 1945

Andreas Renold (Hrsg)

Wenn Kinder zeichnen, geben sie uns einen Einblick in ihre Welt, in ihre Gefühle und Erfahrungen. Das Malen kann ihnen aber auch helfen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Unter den 51.000 Flüchtlingen, die während des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz Zuflucht fanden, waren über 10.000 Kinder. In einer im Jahre 1945 von der Zentralleitung der Flüchtlingsheime unter Samuel Jean-Richard organisierten Aktion haben einige von ihnen Zeichnungen angefertigt, in denen uns ganz unmittelbar die verschiedensten Lebensgeschichten entgegentreten: der Alltag im Heim, die Abwesenheit von Vater oder Mutter, Gefühle von Angst und Verlassenheit, aber auch Heiterkeit und Freude am Spielen. Diese Bilder berühren - und erfreuen - auch heute noch. Sie werden nun erstmals publiziert, kommentiert und interpretiert.

Kinder Bilder Welten. Neuerscheinung im Verlag Pendo, Zürich 2001 Das Buch gibt Zeichnungen von Flüchtlingskindern wieder, 1945 in Lagern in der Schweiz entstanden, die vom ehemaligen Leiter Samuel W. Jean-Richard aufbewahrt wurden, der diese Veröffentlichung initierte; der Begleittext von Andreas Renold, (lic.phil. I) ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen kritischen Durchsicht und Würdigung. Vorwort von H.S.Herzka, der diese Arbeit begleitete. Ausstellung: Limmattalstr. 73, Zürich-Höngg. 18 31. Mai, 14 - 18 Uhr.

Infoblatt über die Thematik

Einladung zur Ausstellung im Mai 2001

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Internetseite von Prof. Dr. med. Heinz Stefan Herzka